BLOG

BLOG

Schriftgröße: + –
2 Minuten Lesezeit (377 Worte)

Sicherheit bei Smartphones

Sicherheit bei Smartphones Sicherheit bei Smartphones

Gerade im Hinblick auf die compliancerelevante Informationssicherheit müssen Unternehmen große Sorgfalt wallten lassen. Firmen müssen die Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität ihrer Daten jederzeit nicht nur auf Grund gesetzlicher Vorgaben sicherstellen. Dies kommt insbesondere bei Initiativen wie dem Bring your own Device (BYOD) zum tragen, wenn Unternehmen der Zugriff auf die Daten teilweise aus der Hand genommen wird.

Dabei spielt es prinzipiell kaum eine Rolle, welche Smartphones für den Unternehmenszweck ausgewählt werden oder welche Smartphones Mitarbeiter mit ins Unternehmen bringen und ins Netzwerk schleusen. Gefährdet sind alle Geräte, unabhängig vom laufenden Betriebssystem. Ein Lieblingsangriffsziel der Datendiebe hat sich jedoch heraus kristallisiert: Smartphones mit Googles Betriebssystem Android.Was man bisher nur von stationären PCs und Noteboks kannte, Viren, Würmer, Trojaner (Malware allgemein) wird zunehmend auch für Smartphone-Besitzer zum Problem. Besonders beim Unternehmenseinsatz mobiler Geräte stellt dies die hiesigen IT vor völlig neue Herausforderungen. Nicht nur das Mobile Device Management verlangt eine eingehende Auseinandersetzung mit dem Thema, auch die Gewährleistung der Datensicherheit mit möglichst geringer Benutzereinschränkung auf den privaten Geräten muss hierbei das Ziel sein. Richteten sich frühere Malware-Angriffe vorzugsweise per SMS oder Bluetooth primär auf eine Sabotage des mobilen Systems durch Blockieren oder Abstürzen, liegt der heutige Fokus der Malware-Programmierer auf dem Ausspähen von Daten und dem Entwenden von (Betriebs)Geheimnissen.

F Secure Studie

Für gewöhnlich gelangen die Viren per App-Download auf das private Smartphone. Apps bei Googles Androids "Play Sore" werden nicht direkt geprüft , bevor sie in den Store aufgenommen werden, sind diese Smartphones deutlich mehr gefährdet als Apples iPhone, Blackberry oder Microsofts Windows Phone. Bei diesen Betriebssystemen können nur Apps über die hauseigene Download-Portale installiert werden, welche vor Aufbahme überprüft werden. Somit gibt es für diese Plattformen keine Viren sondern (wenn überhaupt möglich) lauert die Gefahr in als nützliche (oft kostenlose) Anwendung, die im Hintergrund ansich geschützte Daten an den Programmierer senden.

Eine Lösung für dieses Problem ist ein Black- bzw. Whitelisting der zugelassenen und vom Unternehmen geprüften Apps. Beim Blacklisting werden alle Apps aufgeführt, die nicht erlaubt sind, wohingegen beim Whitelisting die Apps aufgeführt sind die explizit erlaubt sind. Letzteres ist für das Unternehmen deutlich leichter, bringt allerdings auch im BYOD Konzept die meisten Einschränkungen für die privaten Smartphones mit sich.

Den vollständigen Mobile Threat Report Q4 2012 (aus der auch die Grafiken stammen) gibt es hier.

 

Hinweis: Teile dieses Beitrags könnten unter Einsatz von KI-gestützten Tools erstellt oder überarbeitet worden sein. Weitere Informationen finden Sie im Impressum/Disclaimer. Marken- und Bildrechte: Dargestellte Logos und genannten Marken liegen ausschließlich bei den jeweiligen Rechteinhabern. Nutzung erfolgt ausschließlich zu illustrativen Zwecken.
17
×
Blog-Beitrag abonnieren

Wenn Sie den Blog-Beitrag abonnieren, senden wir Ihnen eine E-Mail, sobald es Updates auf dieser Website gibt.

Datensicherheit und BYOD
Stinkt der Fisch von Kopfe her?

Ähnliche Beiträge

 

Kommentare 18

Mark Walter am Donnerstag, 18. Juli 2013 17:30

Das wirft eine praktische Frage auf. Welche Regeln sind bei der mobilen Nutzung besonders wichtig für einen praktikablen Einstieg?

Das wirft eine praktische Frage auf. Welche Regeln sind bei der mobilen Nutzung besonders wichtig für einen praktikablen Einstieg?
Felix Scholz am Freitag, 19. Juli 2013 07:05

Ich würde Datenzugriff, Verlust eines Geräts und Unterstützung der Nutzer getrennt betrachten. Dafür braucht es verständliche Regeln und Ansprechpartner.

Ich würde Datenzugriff, Verlust eines Geräts und Unterstützung der Nutzer getrennt betrachten. Dafür braucht es verständliche Regeln und Ansprechpartner.
Sabine Wendt am Freitag, 19. Juli 2013 07:16

Der Ansatz ist nachvollziehbar. Offen bleibt für mich, woran sich der praktische Nutzen des beschriebenen Vorgehens zuerst erkennen lässt. Wo würdet ihr mit der Prüfung beginnen?

Der Ansatz ist nachvollziehbar. Offen bleibt für mich, woran sich der praktische Nutzen des beschriebenen Vorgehens zuerst erkennen lässt. Wo würdet ihr mit der Prüfung beginnen?
Gäste - Isabel Lang am Freitag, 19. Juli 2013 08:05

Ich würde zunächst einen konkreten Ablauf auswählen und dort Ausgangslage, Entscheidung und Ergebnis gegenüberstellen. Sonst bleibt die Bewertung leicht abstrakt.

Ich würde zunächst einen konkreten Ablauf auswählen und dort Ausgangslage, Entscheidung und Ergebnis gegenüberstellen. Sonst bleibt die Bewertung leicht abstrakt.
Eva Wolff am Freitag, 19. Juli 2013 09:04

Den Pilotgedanken finde ich gut. Ergänzen würde ich eine klare Schwelle: Ab wann führt das Ergebnis zu einer Entscheidung und wann bleibt es nur eine Beobachtung?

Den Pilotgedanken finde ich gut. Ergänzen würde ich eine klare Schwelle: Ab wann führt das Ergebnis zu einer Entscheidung und wann bleibt es nur eine Beobachtung?
Markus Groß am Freitag, 19. Juli 2013 11:38

Ich würde ebenfalls mit einem konkreten Fall starten. Wichtig sind dabei eine eindeutige Zuständigkeit, ein überprüfbares Ergebnis und ein Termin, an dem die Wirkung erneut bewertet wird.

Ich würde ebenfalls mit einem konkreten Fall starten. Wichtig sind dabei eine eindeutige Zuständigkeit, ein überprüfbares Ergebnis und ein Termin, an dem die Wirkung erneut bewertet wird.
Gäste - Britta Sander am Freitag, 19. Juli 2013 19:42

Gerade der feste Termin zur erneuten Bewertung ist wichtig. Andernfalls wird aus einer vorläufigen Annahme schnell ein dauerhafter Status.

Gerade der feste Termin zur erneuten Bewertung ist wichtig. Andernfalls wird aus einer vorläufigen Annahme schnell ein dauerhafter Status.
Gäste - Tim Heller am Dienstag, 06. August 2013 08:38

Dazu eine Rückfrage: Ist mehr Kontrolle auf dem Endgerät immer der richtige Weg?

Dazu eine Rückfrage: Ist mehr Kontrolle auf dem Endgerät immer der richtige Weg?
Moritz Schreiber am Dienstag, 06. August 2013 10:33

Für mich liegt der Schwerpunkt hier: Nicht unbedingt. Ich würde zuerst klären, welche Unternehmensdaten dort überhaupt verfügbar sein müssen und wie sich deren Zugriff begrenzen lässt.

Für mich liegt der Schwerpunkt hier: Nicht unbedingt. Ich würde zuerst klären, welche Unternehmensdaten dort überhaupt verfügbar sein müssen und wie sich deren Zugriff begrenzen lässt.
Andreas Albers am Dienstag, 06. August 2013 12:00

Das klingt nachvollziehbar, aber der Aufwand ist damit noch nicht geklärt. Welchen Teil würdest du zuerst angehen? Meine Ausgangsfrage bleibt: Ist mehr Kontrolle auf dem Endgerät immer der richtige Weg?

Das klingt nachvollziehbar, aber der Aufwand ist damit noch nicht geklärt. Welchen Teil würdest du zuerst angehen? Meine Ausgangsfrage bleibt: Ist mehr Kontrolle auf dem Endgerät immer der richtige Weg?
Andreas Albers am Sonntag, 22. September 2013 07:21

Ein weiterer Punkt: Wie viel Schutz bringt eine Sicherheitsfunktion, wenn Updates und Berechtigungen nicht gepflegt werden?

Ein weiterer Punkt: Wie viel Schutz bringt eine Sicherheitsfunktion, wenn Updates und Berechtigungen nicht gepflegt werden?
Gäste - Tim Heller am Sonntag, 22. September 2013 09:00

Mein Vorschlag wäre: Die Funktion wäre für mich nur ein Baustein. Entscheidend wäre auch, wer den Zustand überprüft und wie mit Geräten umgegangen wird, die die Anforderungen nicht mehr erfüllen.

Mein Vorschlag wäre: Die Funktion wäre für mich nur ein Baustein. Entscheidend wäre auch, wer den Zustand überprüft und wie mit Geräten umgegangen wird, die die Anforderungen nicht mehr erfüllen.
Tobias Roth am Dienstag, 08. Oktober 2013 21:34

Welche Entscheidung müsste zu Verlust und Austausch mobiler Geräte zuerst fallen, wenn die verfügbaren Nachweise lückenhaft sind?

Welche Entscheidung müsste zu Verlust und Austausch mobiler Geräte zuerst fallen, wenn die verfügbaren Nachweise lückenhaft sind?
Gäste - Isabel Lang am Mittwoch, 09. Oktober 2013 07:05

Ich würde zunächst die Lücke offen dokumentieren und einen überprüfbaren nächsten Schritt vereinbaren, statt Vollständigkeit zu unterstellen. Das schafft eine begrenzte, überprüfbare Arbeitsgrundlage für die weitere Umsetzung. Bei Verlust und Austausch mobiler Geräte sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.

Ich würde zunächst die Lücke offen dokumentieren und einen überprüfbaren nächsten Schritt vereinbaren, statt Vollständigkeit zu unterstellen. Das schafft eine begrenzte, überprüfbare Arbeitsgrundlage für die weitere Umsetzung. Bei Verlust und Austausch mobiler Geräte sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.
Moritz Schreiber am Montag, 29. September 2025 14:25

Wo liegt für dich die Grenze zwischen einer Geräteschwachstelle und einem organisatorischen Problem?

Wo liegt für dich die Grenze zwischen einer Geräteschwachstelle und einem organisatorischen Problem?
Andreas Albers am Montag, 29. September 2025 16:17

Für mich liegt der Schwerpunkt hier: Ich würde beides getrennt untersuchen. Eine technische Absicherung kann unklare Zuständigkeiten oder unkontrollierte Datenwege nicht vollständig ausgleichen.

Für mich liegt der Schwerpunkt hier: Ich würde beides getrennt untersuchen. Eine technische Absicherung kann unklare Zuständigkeiten oder unkontrollierte Datenwege nicht vollständig ausgleichen.
Gäste - Tim Heller am Montag, 29. September 2025 17:26

Könnte diese Lösung nicht gerade bei kleinen Teams zu viel Aufwand verursachen? Ich würde die Mindestanforderung deutlicher abgrenzen.

Könnte diese Lösung nicht gerade bei kleinen Teams zu viel Aufwand verursachen? Ich würde die Mindestanforderung deutlicher abgrenzen.
Nadine Sommer am Samstag, 04. Juli 2015 09:51

Für sichere mobile Nutzung ohne unnötige Hürden sollte auch feststehen, welche Annahmen der Bewertung zugrunde liegen. Sonst wird ein Status leicht länger fortgeschrieben als sinnvoll.

Für sichere mobile Nutzung ohne unnötige Hürden sollte auch feststehen, welche Annahmen der Bewertung zugrunde liegen. Sonst wird ein Status leicht länger fortgeschrieben als sinnvoll.
Bereits registriert? Hier einloggen
Freitag, 09. Oktober 2026

Sicherheitscode (Captcha)

Image

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern. Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.

CookieHint and Consent by reDim GmbH (Öffnet in neuem Fenster)