

Nicht nur in Bezug auf Lizenzen (siehe mein letzter Blog - Eintrag), sondern auch bei der Kostenverteilung und den dafür zu zahlenden Steuern kann es zu Schwierigkeiten kommen.
Der erste Punkt ist die Kostenverteilung für Endgerät, Software und Kommunikation zwischen Unternehmen und Mitarbeiter. Ob ein Unternehmen seine Mitarbeiter unterstützt, steht ihm bei dem Konzept ByoD frei. Falls es sich jedoch dazu entschließt den Mitarbeiter bei der Anschaffung von Endgeräten zu bezuschussen gibt es zwei verschiedene Modelle. Zum einen könnte der Mitarbeiter bei der Anschaffung einen gewissen Betrag vom Unternehmen erhalten, zum anderen wäre es möglich, dass der Arbeitgeber einen Zuschuss in mehreren Raten bezahlt. In jedem Fall jedoch müssen sich Arbeitgeber und –nehmer zurückversichern, inwiefern es steuerliche Vorteile oder Nachteile bringt. Während der Arbeitgeber überprüfen muss, ob die Unterstützung steuerliche Vorteile bringt, kann es sein, dass der Arbeitnehmer den Zuschuss als geldwerten Vorteil versteuern muss. Gegebenenfalls kann der privat finanzierte Teil des Gerätes auch als Werbungskosten abgesetzt werden. Hierbei ist für das Finanzamt der Anteil der beruflichen Nutzung von Bedeutung, weshalb der Arbeitgeber eine Bestätigung anfertigen sollte, oder der Arbeitnehmer über einen längeren Zeitraum genau aufzeichnen sollte, wie häufig das Endgerät beruflich genutzt wird. Auch ist zu bedenken, dass die Anschaffungskosten gegebenenfalls nicht auf einen Schlag geltend gemacht werden können.
Neben den Anschaffungskosten können auch Kosten für Telekommunikation und Internet geltend gemacht werden. Doch auch hier kann sich der Arbeitgeber beteiligen. So gibt es hier ebenfalls mehrere Modelle:
Hierbei ist zusätzlich zu bedenken, dass die Verantwortung über die Nutzung des Endgerätes nicht bei dem Besitzer desselben liegt, sondern bei dem Vertragspartner des Mobilfunkvertrages. Nutzt ein Mitarbeiter seinen privaten Mobilfunkvertrag also dienstlich, so übernimmt er die Risiken der Nutzung.
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Kommentare 22
Mich interessiert besonders, woran sich der praktische Nutzen des beschriebenen Vorgehens zuerst erkennen lässt. Welches erste Signal wäre dafür im Alltag wirklich aussagekräftig?
Ich würde zunächst einen konkreten Ablauf auswählen und dort Ausgangslage, Entscheidung und Ergebnis gegenüberstellen. Sonst bleibt die Bewertung leicht abstrakt.
Zusätzlich sollte erkennbar sein, welche Quelle maßgeblich ist. Unterschiedliche Datenstände können sonst schon vor der eigentlichen Bewertung zu Scheingenauigkeit führen.
Der Pilot ist aus meiner Sicht sinnvoll, wenn er nicht nur die formale Durchführung prüft. Entscheidend ist, ob anschließend eine bessere oder schnellere Entscheidung möglich ist.
Das überzeugt mich. Ein konkreter Fall mit klarer Zuständigkeit und Nachprüfung dürfte mehr zeigen als ein umfangreiches Modell ohne praktische Rückkopplung.
Danke für die Einordnung. Wie würdest du Zuständigkeiten für private Geräte und betriebliche Anwendungen voneinander abgrenzen?
Ich würde zuerst klären, welche Daten und Anwendungen betroffen sind. Daraus lassen sich Supportgrenzen und Verantwortlichkeiten ableiten.
Wer sollte bei privaten Geräten entscheiden, ob nach dem ersten Versuch nachgebessert werden muss? Das wäre für mich ein praktikabler Abschluss des ersten Schritts. Dafür müsste kein zusätzlicher großer Prozess entstehen.
Wie würdet ihr Ausscheiden und Verlust des privaten Geräts konkret prüfen, wenn ein Dienstleister einen Teil der Umsetzung übernimmt?
Für diesen Fall wäre mein Ansatz: die erwarteten Ergebnisse und Übergaben konkret vereinbaren; ein Vertrag allein belegt noch keine Umsetzung. Damit bleibt sichtbar, was entschieden wurde und was noch offen ist. Bei Ausscheiden und Verlust des privaten Geräts sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.
Wie könnte bei Supportgrenzen und Kostenverteilung eine Rückmeldung aus der operativen Umsetzung in die Steuerung einfließen?
Ein kurzer Austausch über konkrete Schwierigkeiten wäre aus meiner Sicht hilfreicher als eine reine Fortschrittsabfrage. Aus der Rückmeldung sollte eine benannte Entscheidung oder Maßnahme entstehen. Für Supportgrenzen und Kostenverteilung würde ich den ersten Prüfschritt bewusst klein halten.
Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall? Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.
Daran würde ich anknüpfen. Eine BYOD-Regelung müsste diese Fälle ausdrücklich unterscheiden. Der Kaufpreis allein sagt wenig darüber aus, ob das Modell insgesamt wirtschaftlich ist. Gerade bei dieser Fragestellung würde ich die Abwägung offen dokumentieren.
Für mich fehlt dabei noch der Umgang mit Ausnahmen. Wer darf abweichen und wie wird diese Entscheidung später nachvollzogen? Meine Ausgangsfrage bleibt: Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall?
Für mich müsste sich zunächst erklären lassen, welche Entscheidung verbessert werden soll. Daraus würde ich den notwendigen Umfang ableiten, statt mit der maximalen Dokumentation anzufangen. Auf die Ausgangsfrage bezogen: Eine BYOD-Regelung müsste diese Fälle ausdrücklich unterscheiden. Der Kaufpreis allein sagt wenig darüber aus, ob das Modell insgesamt wirtschaftlich ist. Gerade bei dieser Fragestellung würde ich die Abwägung offen dokumentieren.
Damit kann ich mehr anfangen. Die Grenze zwischen einem hilfreichen Nachweis und zusätzlichem Papier bleibt für mich der entscheidende Punkt. Ich würde das am konkreten Anwendungsfall dieses Artikels festmachen.
Der Grundgedanke passt für mich. Trotzdem: Wie verhindert man, dass die Verantwortung zwischen mehreren Beteiligten hängen bleibt? Meine Ausgangsfrage bleibt: Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall?
Ergänzend würde ich den Blick auf eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung richten. Welche Mindestinformation wird dafür im Alltag wirklich benötigt?
Ich würde eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung zunächst an einem kritischen, aber überschaubaren Fall testen. Dann lassen sich Aufwand und Nutzen vernünftig vergleichen.
Interessant finde ich hier vor allem eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung. Eine kleine, sauber ausgewertete Erprobung wäre dafür aussagekräftiger als eine breite Papierlösung.
Wichtig erscheint mir dabei eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung. Gerade die Übergaben zwischen mehreren Beteiligten verdienen besondere Aufmerksamkeit.