

Unter Bring your own Device kurz BYOD, versteht man die Integration von mobilen Kommunikationsmitteln in Unternehmen oder Bildungseinrichtungen. Ziel von BYOD ist es, dem Mitarbeiter respektive dem Lernenden zusätzliche Möglichkeiten an die Hand zu geben, an der täglichen Arbeit beziehungsweise am Lernalltag zu partizipieren.
Trends hinsichtlich des Nutzungsverhaltens
Mobile Endgeräte, wie Smartphones und Tablets sind eindeutig auf dem Vormarsch. So konnte bereits im Rahmen verschiedener Untersuchungen im Jahre 2013 festgestellt werden, dass immer mehr Menschen ihr mobiles Gerät mit an den Arbeitsplatz oder in die Schule mitnehmen. Mit dem Smartphone oder dem Tablet PC werden dabei sowohl Aufgaben wahrgenommen, die sich mit der Arbeit auseinandersetzen als auch private Dinge, wie etwa Bankgeschäfte erledigt. Arbeitgeber und Bildungseinrichtungen verschließen sich daher diesem Trend nicht mehr und schaffen effiziente Lösungsansätze, wie diese Geräte in den alltäglichen Arbeitsprozess mit eingebunden werden können. Der Trend geht mittlerweile sogar dazu, dass Tablets die vorher genutzten Laptops im Jahre 2015 nahezu vollständig ersetzen werden. Untersuchungen haben weiterhin herausgefunden, dass jeder Nutzer zwischen zwei und vier tragbare Geräte besitzt, bei denen die Verbindung zum Internet drahtlos aufgebaut wird. So ist das Internet aus der heutigen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken, weshalb eine Einbindung in alltägliche Arbeitsprozesse nicht nur sinnvoll, sondern auch erforderlich scheint.
Unternehmen und Organisationen schaffen neue Kommunikationswege und Lösungen
Das Arbeitsleben in den meisten Unternehmen geht mittlerweile weit darüber hinaus, die tägliche Arbeit an einem stationär installierten Computer zu erledigen. Vielmehr kommt es im Arbeitsleben auf Mobilität an. So müssen nicht nur Außentermine wahrgenommen werden, viele Mitarbeiter arbeiten dank der modernen Kommunikationsmittel auch von unterwegs aus oder nehmen sich Arbeit mit nach Hause. Da sich Unternehmen und Bildungseinrichtungen diesem Trend nicht länger verschließen können und wollen, arbeiten sie daran, effiziente Lösungen für die Mitarbeiter zu schaffen, die den beruflichen Alltag merklich erleichtern sollen. Viele Unternehmen entwickeln spezifische Apps, aus welchen heraus es den Mitarbeitern ermöglicht wird, ihre Arbeit zu machen.
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Kommentare 26
Der Beitrag trifft einen wichtigen Punkt. Mich würde interessieren, woran sich der praktische Nutzen des beschriebenen Vorgehens zuerst erkennen lässt. Welche Mindestinformation sollte dafür immer vorliegen?
Ich würde zunächst einen konkreten Ablauf auswählen und dort Ausgangslage, Entscheidung und Ergebnis gegenüberstellen. Sonst bleibt die Bewertung leicht abstrakt.
Ein konkreter Fall hilft, aber die Zuständigkeit muss von Anfang an klar sein. Sonst ist zwar das Problem sichtbar, die notwendige Entscheidung bleibt aber liegen.
Das ist die wesentliche Abgrenzung. Eine Dokumentation zeigt zunächst nur, was vorgesehen oder getan wurde; erst die überprüfte Wirkung macht daraus einen Steuerungsimpuls.
Damit wird es für mich deutlich greifbarer. Vor allem die vorher festgelegte Entscheidungsfolge verhindert, dass der Pilot nur als zusätzlicher Bericht endet.
Danke für die Einordnung. Wie würdest du Zuständigkeiten für private Geräte und betriebliche Anwendungen voneinander abgrenzen?
Ich würde zuerst klären, welche Daten und Anwendungen betroffen sind. Daraus lassen sich Supportgrenzen und Verantwortlichkeiten ableiten.
Wie verhindert man bei privaten Geräten, dass eine zunächst sinnvolle Ausnahme unbemerkt zum Dauerzustand wird? Das wäre ein sinnvoller Prüfpunkt vor einer breiteren Einführung. Das sollte möglichst im normalen Arbeitsablauf sichtbar werden.
Welche Grenze sollte bei Supportgrenzen und Kostenverteilung ausdrücklich festgelegt werden, damit der Umfang handhabbar bleibt?
Zunächst würde ich den konkreten Anwendungsfall und seine Grenzen festhalten. Ausnahmen sollten anschließend bewusst entschieden werden, damit der Umfang nicht unbemerkt wächst. Für Supportgrenzen und Kostenverteilung würde ich den ersten Prüfschritt bewusst klein halten.
Welche Entscheidung müsste zu Trennung privater und dienstlicher Daten zuerst fallen, wenn die verfügbaren Nachweise lückenhaft sind?
Ich würde zunächst die Lücke offen dokumentieren und einen überprüfbaren nächsten Schritt vereinbaren, statt Vollständigkeit zu unterstellen. Das schafft eine begrenzte, überprüfbare Arbeitsgrundlage für die weitere Umsetzung. Bei Trennung privater und dienstlicher Daten sollte die Prüfung aus meiner Sicht auf den im Beitrag beschriebenen Zusammenhang begrenzt werden.
Wie lässt sich die Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Daten praktisch überprüfen? Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.
Ich würde es so einordnen: Für mich wäre eine klare Grenze beim Zugriff entscheidend. Ein geschäftlicher Container wäre ein Ansatz; die privaten Inhalte sollten nicht einfach zum administrierbaren Unternehmensbestand werden. Gerade bei dieser Fragestellung würde ich die Abwägung offen dokumentieren.
Den Nutzen sehe ich. Trotzdem würde ich vermeiden, jede Ausnahme sofort mit einer weiteren Richtlinie zu beantworten.
Für mich wäre eine kurze regelmäßige Überprüfung praktikabler als eine seltene große Überarbeitung. Änderungen im normalen Betrieb könnten dabei als Anlass dienen. Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.
Bei eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung scheint mir die zeitliche Perspektive wichtig. Eine einmalige Prüfung sagt wenig darüber aus, ob die Lösung dauerhaft funktioniert.
Bei eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung würde ich nicht nur die Durchführung betrachten. Aussagekräftig wird es erst, wenn Wirkung und Abweichungen sichtbar bleiben.
Der praktische Wert von eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung hängt für mich an einer Frage: Führt die Information rechtzeitig zu einer besseren Entscheidung?
Aus der Praxis würde ich besonders auf eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung achten. Ohne klare Verantwortung bleibt selbst ein guter Ansatz unverbindlich.
Für eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung sollte feststehen, welche Annahmen der Bewertung zugrunde liegen. Sonst wird ein Status zu lange fortgeschrieben.
Für eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung sollte feststehen, welche Annahmen der Bewertung zugrunde liegen. Sonst wird ein Status zu lange fortgeschrieben.
Ich würde eine nachvollziehbare und im Alltag tragfähige Umsetzung zunächst an einem kritischen, aber überschaubaren Fall testen. Dann lassen sich Aufwand und Nutzen vergleichen.
Wer trägt beim privaten Gerät eigentlich die Kosten für Support, Reparatur und einen möglichen Ausfall? Gerade bei dieser Fragestellung würde ich die Abwägung offen dokumentieren.
Für mich liegt der Schwerpunkt hier: Eine BYOD-Regelung müsste diese Fälle ausdrücklich unterscheiden. Der Kaufpreis allein sagt wenig darüber aus, ob das Modell insgesamt wirtschaftlich ist. Das bezieht sich für mich auf den hier beschriebenen Ansatz.
Könnte diese Lösung nicht gerade bei kleinen Teams zu viel Aufwand verursachen? Ich würde die Mindestanforderung deutlicher abgrenzen.