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Das Governance-Modell von COBIT 2019: Ein umfassender Rahmen für IT-Governance

Das Governance-Modell von COBIT 2019: Ein umfassender Rahmen für IT-Governance

Im Informationszeitalter ist Ausrichtung das Zauberwort: Geschäftsziele, Risiken, Technologie, Daten und regulatorische Pflichten müssen so miteinander verzahnt werden, dass die IT nicht nur „funktioniert“, sondern sichtbar Wert schafft. Genau dafür wurde COBIT (Control Objectives for Information and Related Technologies) geschaffen – als Governance-Framework, das eine gemeinsame Sprache, klare Ziele und anschlussfähige Werkzeuge bereitstellt. Mit COBIT 2019 hat ISACA den Rahmen noch einmal deutlich modernisiert: mehr Flexibilität, mehr Messbarkeit, stärkere Verknüpfung mit Agilität, Cloud, Daten- und KI-Themen sowie eine Design-Logik, mit der sich Governance an den tatsächlichen Kontext einer Organisation anpassen lässt.

Unten finden Sie eine ausführliche, gut lesbare Einführung, die über Definitionswissen hinausgeht: Sie zeigt, wie COBIT 2019 gedacht ist, woraus ein wirksames Governance-System besteht, wo es ansetzt und woran Sie seine Wirkung messen können – mit vielen konkreten Beispielen.


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Der COBIT 2019 Design Guide: Maßgeschneiderte IT-Governance

Der COBIT 2019 Design Guide: Maßgeschneiderte IT-Governance

Der COBIT 2019 Design Guide ist weit mehr als ein Handbuch zum Ausfüllen von Tabellen. Er ist das fehlende Bindeglied zwischen allgemeiner „Good Practice“ und den sehr konkreten Realitäten Ihrer Organisation: Zielen, Risiken, Kultur, Technologien, regulatorischen Zwängen, Ressourcen und Ambitionen. Sein Anspruch ist nicht, ein starres Korsett zu liefern, sondern ein Bau- und Vermessungsplan für ein Governance-System, das zu Ihrem Unternehmen passt – heute, morgen und in zwei Reorganisationen.

Im Kern beantwortet der Design Guide vier Fragen:


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Halbzeit unter DORA: Was aus den ersten sechs Monaten gelernt wurde

Halbzeit unter DORA: Was aus den ersten sechs Monaten gelernt wurde

Sechs Monate sind vergangen, seit der Digital Operational Resilience Act (DORA) am 17. Januar 2025 in Kraft trat. Ein halbes Jahr, das für viele Unternehmen im Finanzsektor zugleich eine Compliance-Hürde und einen Prüfstein darstellte. Heute zeigt sich: Die ersten Erfahrungen sind klar – DORA ist kein Projekt mit Start- und Endpunkt, sondern der Beginn eines laufenden Transformationspfads. Was bisher gelungen ist, wo es noch hakt und warum die nächsten Monate entscheidend sind – all das erfährst du in diesem Artikel.

Die erste Phase: Anmeldung, Verwirrung und Umsetzungsstress

In den ersten Monaten galt es, die Basis zu schaffen: Das Register of Information (RoI) zu Drittdienstleistern musste bis Ende April 2025 eingereicht werden. Viele Unternehmen leisteten hier einen echten Sprint – doch schon damals war klar, dass die eigentliche Arbeit erst beginnt. Parallel dazu schärften nationale Behörden den Rahmen, indem sie detaillierte Anforderungen an Drittanbieter-Risikomanagement, Meldepflichten und interne Governance-Strukturen definierten. Besonders Asset Manager, Versicherer und kleinere Banken spüren seit Frühjahr 2025 einen deutlichen Umsetzungsdruck.


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Die Zukunft von COBIT: Erweiterungen und Perspektiven

Die Zukunft von COBIT: Erweiterungen und Perspektiven

COBIT ist seit den 1990ern das Referenzwerk, wenn es darum geht, Informations- und Technologieeinsatz vorhersagbar, wirksam und auditierbar zu steuern. Jede veröffentlichte Version hat neue Realitäten aufgegriffen – von standardisierten IT-Prozessen, über Service-Orientierung und Compliance bis hin zu Cloud, Agilität und Cyber-Resilienz. Die eigentliche Frage lautet heute: Welche Rolle spielt COBIT in einer Welt, in der Software zum Produkt wird, Daten zum Rohstoff, KI Entscheidungen vorbereitet, Lieferketten digital ineinandergreifen und Regulierungen wie DORA, NIS2, DSGVO oder der EU-AI-Act Governance auf ein neues Niveau heben? Die kurze Antwort: Eine zentrale. Die lange Antwort lesen Sie hier.

Digitale Transformation: Von IT-Unterstützung zur Wertschöpfung mit Technologie

Digitale Transformation heißt nicht, Papier in PDFs zu verwandeln, sondern Geschäftsmodelle neu zu denken: Plattformen statt Produkte, Ökosysteme statt Ketten, Produkt-IT statt Projekt-IT. Für COBIT bedeutet das eine Verschiebung des Fokus – weg von rein operativen Kontrollfragen hin zu einer zielorientierten Steuerung von Technologie-Investitionen, die Business-Outcomes nachweislich verändern. Zukünftige COBIT-Ausprägungen werden deshalb:


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Vergleich von COBIT 5 und COBIT 2019

Vergleich von COBIT 5 und COBIT 2019

Die digitale Transformation beschleunigt sich, Technologien und Geschäftsmodelle ändern sich im Jahrestakt, regulatorische Erwartungen steigen – und damit wächst der Druck, IT-Governance nicht nur formal, sondern wirksam zu gestalten. COBIT (Control Objectives for Information and Related Technology) ist seit Jahrzehnten eines der wichtigsten Referenzwerke dafür. Zwischen COBIT 5 (2012) und COBIT 2019 liegt dabei kein bloßes Update, sondern eine inhaltliche Weiterentwicklung, die Governance von „Prozesse einführen und reifen lassen“ hin zu „ein System gestalten, messen und kontinuierlich anpassen“ verschiebt. Dieser Beitrag erklärt, was sich verändert hat, warum das relevant ist – und wie sich die Unterschiede in der Praxis auswirken.

Kontinuität in den Grundsätzen – plus mehr Anpassungsfähigkeit

COBIT 5 formulierte fünf Leitprinzipien: Stakeholder-Nutzen sichern, Unternehmen Ende-zu-Ende abdecken, ein integriertes Rahmenwerk nutzen, ganzheitlich vorgehen und Governance von Management trennen. COBIT 2019 hält diese Prinzipien fest, schärft sie aber an zwei Stellen:


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